Ein Ort, an dem Erinnerungen geweckt wurden

Auch in diesem Jahr besuchten Bewohnerinnen und Bewohner des St. Elisabeth Hauses den Lehrgarten des WiesenWunder Projektes. Ermöglicht wurde dieser Ausflug durch die Planung sowie Unterstützung seitens des Pflegepersonals, vieler Ehrenamtlicher und des Fördervereins.
Auf Hof Lammers gab es zunächst Kaffee mit westfälischem Weggen. Nach dieser Stärkung machten sich die Besucher auf den Weg zum Lehrgarten. Sie schauten sich die Vielfalt der Pflanzen, Blumen und Bäume an und verweilten dann an „ihrem“ Hochbeet. Dieses rollstuhlgerechte Hochbeet wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern des St. Elisabeth Hauses bepflanzt, gepflegt und die Ernte wird in der eigenen Küche verwertet. Besonders bestaunten sie die Tomaten, den Porree und die Blütenpracht der Tagetes.
Ein Ziel des Projektes WiesenWunder ist es alle Generationen in den Lehrgarten einzubinden. So erstaunt es nicht, dass direkt neben dem rollstuhlrechten Hochbeet des St Elisabeth Hauses sich das mit Kartoffeln bepflanzte Hügelhochbeet eines Kindergartens befindet.
Mit leuchtenden Augen schauten sich die Besuche andere Bereiche des Lehrgartens an wie das Gemüsebeet, die Beete der Kindergartenkinder und die Kräuterschnecke. Viele Erinnerungen an früher Tätigkeiten in ihren eigenen liebevoll gepflegten Gärten wurden geweckt und es entwickelten sich anregende und fachliche Gespräche.
Beim Betrachten, Riechen und Befühlen der Küchenkräuter erinnerten sich insbesondere die Bewohnerinnen an deren Verwendung in ihrer eigenen Küche.
Nach einer Kostprobe der ersten Sommeräpfel der Streuobstwiese…

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